Vorstand

Major und Vorsitzender: Ingo Bühren

Adjutant: Georg Grossmann

Schatzmeister: Friedhelm Hammer

Jugendbetreuer: Amt ist ruhend gestellt

Erweiterter Vorstand

Major Jungscheibenschützen: Amt ist ruhend gestellt
 

Spieß: Benno Turrek

 

König: Gereon Rautenbach

 

 

 

Ehrenmitglied:

 

Ehrenmajor: Klaus-Dieter Schulze

 

 

 

Satzung

 

der

 

Scheibenschützen – Gesellschaft

1977 e.V. Neuss – Grefrath

 

§ 1

Name – Zweck – Ziele

 

Die Scheibenschützen-Gesellschaft 1977 e.V. Neuss-Grefrath verfolgt aus-schließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung, und zwar durch die

 

   Förderung des Schützenbrauchtums

 

   Bildung und Erziehung der Jugend

 

   Pflege der sportlichen Betätigung durch den Schiesssport zur

              körperlichen Leistungsfähigkeit und Gesunderhaltung.

 

 

Parteipolitische, rassistische oder konfessionelle Bestrebungen sind ausgeschlossen.

 

Der Sitz der Gesellschaft ist Neuss-Grefrath.

 

Die Gesellschaft ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mittel der Gesellschaft werden nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet.

 

Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

 

Sie haben bei ihrem Ausscheiden und bei Auflösung oder bei Aufhebung des Vereins keine vermögensrechtlichen Ansprüche gegen den Verein.

 

Keine Person darf durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

 

§ 2

Mitgliedschaft

 

Mitglied der Gesellschaft kann jeder Bürger werden, der im Besitz der bürgerlichen Ehrenrechte ist.

 

Die Aufnahme in den Verein setzt einen schriftlichen Antrag unter Angabe der persönlichen Daten voraus.

 

Die Mitgliedschaft ist in folgender Form möglich:

 

 

         ►    als aktives Mitglied

 

         ►   als passives Mitglied

 

         ►   als Tellschütze

 

         ►   als Jungscheibenschütze.

 

Tellschützen sind diejenigen Mitglieder, die das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

Jungscheibenschützen sind die Mitglieder, die das 14. Lebensjahr vollendet haben.

 

Ehrenmitglieder können auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung ernannt werden.

 

Über die Aufnahme neuer aktiver und passiver Mitglieder entscheidet die ordentliche Mitgliederversammlung mit 2/3 (zwei Drittel) Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.

 

An der Abstimmungsversammlung nimmt der Bewerber nicht teil.

 

Die Abstimmung erfolgt geheim.

 

Den Mitgliedern ist vorher durch Einladung des Bewerbers Gelegenheit zu geben, den Bewerber kennen zu lernen.

 

Bevor ein Bewerber einen Antrag auf ständige Mitgliedschaft stellen kann, soll er zunächst beantragen, maximal für die Dauer eines Jahres probeweise (ohne Verpflichtung zur Zahlung der satzungsgemäßen Beiträge, jedoch mit der Verpflichtung, dem Verein die Beiträge zu erstatten, die dieser für ihn an die St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Neuss-Grefrath zu zahlen hat) dem Verein anzugehören; über diesen Antrag werden die Mitglieder durch den Vorstand informiert.

 

Ein Bewerber für ständige Mitgliedschaft, dessen Aufnahmeantrag nicht die erforderliche Mehrheit der Stimmen erhalten hat, kann einen erneuten Antrag stellen, über den auf der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung abgestimmt wird. Eine erneute Probemitgliedschaft ist ausgeschlossen.

 

Eine Aufnahmegebühr entfällt.

 

Neue Tellschützen werden durch Mehrheitsbeschluss der Tellschützen, die bereits endgültige Mitglieder sind, neue Jungschützen durch Mehrheitsbeschluss der Jungscheibenschützen, die bereits endgültige Mitglieder sind, aufgenommen.

 

Diese Beschlüsse bedürfen der Zustimmung des Jungschützenbetreuers.

 

Der Jungschützenbetreuer hat die Aufnahmebeschlüsse dem Vorsitzenden der Gesellschaft mitzuteilen.

 

Innerhalb einer Frist von zwei Monaten ab Eingang der Aufnahmemitteilung beim Vorsitzenden kann der Vorstand der Aufnahme widersprechen; tut er das, so wird der Aufnahmebeschluss unwirksam.

 

Die Mitgliedschaft erlischt durch den Tod des Mitgliedes, den Ausschluss, den freiwilligen Austritt und die Auflösung der Gesellschaft.

 

Der Ausschluss eines Mitgliedes kann vom Vorstand beantragt werden.

 

Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn es mit seinen Beiträgen trotz zweimaliger Mahnung länger als vier Monate im Rückstand ist; bei groben und wiederholten Vergehen gegen die Satzung oder bei unehrenhaftem Benehmen innerhalb und außerhalb der Gesellschaft.

 

Über den Antrag auf Ausschluss beschließt die ordentliche Mitgliederver-sammlung; der Ausschließungsbeschluss bedarf einer Mehrheit von 2/3 (zwei Drittel) der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.

 

Der freiwillige Austritt ist dem Vorstand schriftlich anzuzeigen.

Er kann nur zum Rechnungs-Jahresende erfolgen.

 

 

§ 2a

Datenschutzklausel

 

1.     Mit dem Beitritt eines Mitgliedes nimmt die Scheibenschützen-Gesellschaft personenbezogene Daten des Mitgliedes auf. Dabei handelt es sich um den Namen, Vornamen, Geburtsdatum, Anschrift und Wohnort. Im Laufe der Mitgliedschaft werden weitere dem Vereinszweck dienende Daten (Auszeichnungen, Funktionen) verarbeitet. Weitere Informationen werden nur dann verarbeitet und genutzt, wenn sie dem Vereinszweck dienen und dem schutzwürdigen Interesse der betroffenen Person nicht entgegenstehen.

 

2.     Das Mitglied erklärt sich beim Beitritt damit einverstanden, dass die Scheibenschützen-Gesellschaft die für die Mitgliedschaft benötigten personenbezogenen Daten unter Einhaltung der Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) erhebt, verarbeitet und nutzt. Ohne diese Einverständniserklärung kann eine Mitgliedschaft nicht begründet werden.

 

3.     Die personenbezogenen Daten werden ausschließlich für Vereinszwecke verwendet. Hierzu zählen insbesondere die Mitgliederverwaltung, die Durchführung des Schießsportbetriebes, die üblichen Veröffentlichungen von Ergebnissen in der Presse, im Internet (Homepage) sowie Aushänge am „Schwarzen Brett“. Eine anderweitige Verarbeitung oder Nutzung, z.B. Übermittlung an Dritte, ist mit Ausnahme der erforderlichen Weitergabe der Mitgliederdaten an die St. Sebastianus Schützenbruderschaft von 1706 Grefrath e.V. und den Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V. (§ 8a Abs. 4 Datenschutzklausel der Satzung der St. Sebastianus Schützenbruderschaft von 1706 Grefrath e.V.) und zur Erlangung von Startberechtigungen an entsprechende Verbände nicht zulässig.

 

 

4.     Das einzelne Mitglied kann jederzeit gegenüber dem Vorstand schriftlich Einwände gegen die Veröffentlichung seiner personenbezogenen Daten erheben und seine erteilte Einwilligung widerrufen. In diesem Fall unterbleiben weitere Veröffentlichungen – siehe hierzu jedoch Abs. 2 letzter Satz.

 

 

§ 3

Organe

 

 

Organe der Gesellschaft sind:

 

 

           Die Mitgliederversammlung

 

        und

 

           Der Vorstand

 

 

§ 4

Mitgliederversammlung

 

Mitgliederversammlungen sind ordentliche und außerordentliche.

 

Auf ihnen sind Tellschützen und Jungscheibenschützen nicht stimmberechtigt.

 

Die ordentliche Mitgliederversammlung hat alljährlich einmal stattzufinden.

 

Die stimmberechtigten Mitglieder sind vom Vorstand mit einer Frist von mindestens 10 (zehn) Tagen unter der Angabe der Tagesordnung schriftlich einzuladen.

Die Einladung erfolgt entweder durch öffentlichen Aushang (Schaukasten der Pfarrgemeinde St. Stephanus) oder durch schriftliche Einladung an die letzte von den Mitgliedern angegebene Adresse.

Zur Fristwahrung genügt die Aufgabe zur Post.

Daneben kann der Vorstand jederzeit außerordentliche Mitgliederversammlungen einberufen.

 

Er ist verpflichtet, eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn 1/3 (ein Drittel) der stimmberechtigten Mitglieder es verlangt.

Dabei ist eine Frist von mindestens 14 (vierzehn) Tagen einzuhalten.

 

Anträge zur Mitgliederversammlung sind dem Vorstand bis spätestens 3 (drei) Tage vor dem Termin schriftlich einzureichen.

 

Anträge, die nicht auf der Tagesordnung stehen, können nur mit 2/3 (zwei Drittel) – Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder zur Beratung zugelassen werden.

 

Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 1/3 (ein Drittel) der stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist.

 

Für Anträge auf Satzungsänderungen oder auf Ausschluss eines Mitgliedes ist sie nur beschlussfähig, wenn mindestens 2/3 (zwei Drittel) der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind.

 

Die Mitgliederversammlung beschließt insbesondere über:

 

         ►   Satzungsänderungen

 

         ►   die Wahl des Vorstandes der Gesellschaft

 

         ►   die Wahl von Kassenprüfern

 

   die Genehmigung des Jahresabschlusses sowie des Geschäfts- und Kassenberichtes

 

          ►   die Entlastung des Vorstandes

 

          ►   Festsetzung der Mitgliedsbeiträge

 

      ►   die Genehmigung außerordentlicher Ausgabe und ihre Deckung

 

          ►   die Aufnahme und den Ausschluss von Mitgliedern

 

          ►   Ehrungen im Sinne des § 2 der Satzung

 

          ►   die Auflösung der Gesellschaft.

 

 

Die Wahl des Vorstandes der Gesellschaft erfolgt in geheimer Abstimmung, es sei denn, dass die Mitgliederversammlung mit einer 2/3 (zwei Drittel) Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder eine offene Abstimmung beschließt.

 

Über die Aufnahme und den Ausschluss von Mitgliedern wird in geheimer Abstimmung entschieden.

 

Jedes anwesende stimmberechtigte Mitglied hat eine Stimme.

 

Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von 2/3 (zwei Drittel) der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.

 

Über den Ablauf der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom Vorsitzenden  und vom Protokollführer zu unterzeichnen ist.

 

 

§ 5

Vorstand

 

Der Vorstand der Gesellschaft vertritt die Interessen der Gesellschaft nach innen und außen und erledigt alle Verwaltungsaufgaben der Gesellschaft.

 

Zum Vereinsvorstand gehören:

 

         ►   der Major                   (Vorsitzender)

 

         ►   der Adjutant                       (Stellvertreter des Vorsitzenden)

 

         ►   der Schatzmeister

 

         ►   der Jungschützenbetreuer

 

Der Vorstand fasst alle Beschlüsse mit Stimmenmehrheit; im Falle einer Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.

 

Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist der Vorsitzende.

Im Innenverhältnis wird bestimmt, dass der Stellvertreter den Vorsitzenden in einem dem Verein nicht nachzuweisenden Verhinderungsfalle vertritt.

 

Die Vorstandsmitglieder werden jeweils für zwei Jahre gewählt.

 

         ►   Major und Schatzmeister      in Jahren mit ungerader Zahl

 

        ►   Adjutant und Jugendbetreuer                          in Jahren mit gerader Zahl

 

Der Jungschützenbetreuer unterstützt und koordiniert die Arbeit der Tellschützen und der Jungscheibenschützen und vertritt deren Interessen im Vorstand.

 

 

§ 6

Tellschützen und Jungscheibenschützen

 

Die Tellschützen und Jungscheibenschützen bilden innerhalb der Gesellschaft eine eigene Abteilung, die vom Jungschützenbetreuer geleitet wird.

Die Jungscheibenschützen wählen einen aus 3 (drei) Personen bestehenden Jungscheibenschützenvorstand, dessen Beschlüsse zu ihrer Wirksamkeit der Zustimmung des Jungschützenbetreuers bedürfen.

 

Die Jungscheibenschützen regeln die nur sie betreffenden Angelegenheiten in diesem Rahmen selbständig.

 

 

§ 7

Finanzgebaren

 

Die Gesellschaft finanziert sich aus Mitgliedsbeiträgen.

 

Alle Beiträge fließen in die Gesellschaftskasse.

 

Das Vereinsvermögen wird vom Schatzmeister verwaltet. Der Schatzmeister unterrichtet den Vorstand ständig über die Finanzlage der Gesellschaft.

 

Die von der Mitgliederversammlung bestellten Kassenprüfer haben das Recht und die Pflicht, die Kasse zu überwachen und vor der Jahreshauptversammlung zu prüfen.

Über die Prüfung erstatten sie der Mitgliederversammlung Bericht.

 

Die Kassenprüfer werden für 2 (zwei) Jahre gewählt.

 

 

§ 8

Auflösung der Gesellschaft

 

Über die Auflösung der Gesellschaft entscheidet eine Mitgliederversammlung, in der 2/3 (zwei Drittel) aller stimmberechtigten Mitglieder anwesend sein müssen.

Der Beschluss bedarf einer Mehrheit von ¾ (drei Viertel) der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.

 

Sind nicht 2/3 (zwei Drittel) der stimmberechtigten Mitglieder anwesend, so ist innerhalb eines Monats nach der Mitgliederversammlung eine neue Mitgliederversammlung einzuberufen, die in jedem Falle beschlussfähig ist. Auch in diesem Falle ist eine ¾ (drei Viertel) Stimmenmehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder für den Auflösungsbeschluss erforderlich.

Die Gesellschaft ist ohne Beschlussfassung aufgelöst, wenn die Zahl der Mitglieder unter 7 (sieben) sinkt.

 

Im Falle der Auflösung fällt das Vermögen an die St. Sebastianus- Schützenbruderschaft in Neuss-Grefrath.

 

Diese soll das Vermögen der aufgelösten Gesellschaft nach Ablauf von 2 (zwei) Jahren ausschließlich zu gemeinnützigen Zwecken verwenden, jedoch etwaige Sachwerte wie Fahnen, Königssilber, Degen und Gewehre sowie Urkunden und Protokolle aufbewahren.

 

Über das Vermögen ist ein Inventarverzeichnis zu erstellen und dem zuständigen Präsidenten zu übergeben.

 

Im Falle einer Neugründung einer neuen Scheibenschützen-Gesellschaft in der Schützenbruderschaft St. Sebastianus Neuss-Grefrath mit gleicher Zielsetzung – innerhalb von 2 (zwei) Jahren –, hat die Bruderschaft auch das Barvermögen an die neugegründete Gesellschaft herauszugeben.

 

 

§ 9

Ehrengericht

 

Streitigkeiten  zwischen Mitgliedern der Gesellschaft und der Bruderschaft bzw. zwischen Mitgliedern untereinander sollen vom Vorstand geschlichtet werden.

 

Falls dies nicht möglich ist, ist zur Entscheidung das Ehrengericht des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften zuständig, das für die Gesellschaft vom Vorstand - im Übrigen von den Mitgliedern - angerufen werden kann.

 

 

§ 10

Inkrafttreten

 

Diese Satzung wurde in der ordentlichen Mitgliederversammlung vom 28. November 2008 beschlossen. 

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Dies und das aus dem Scheibenschützenleben in Grefrath